Labordiagnostik bei chronischen Erkrankungen

 

wie Fatigue, Fibromylagie, Darmentzündungen. Die chronische Entzündung stört die Immuntoleranz. Trigger die bei einer gestörten Immuntoleranz zu einer Immaktivierung führen können:

 

  • Bakterien
  • Viren
  • Pilze
  • Titanimplantate
  • Metalle (Blei, Cadmiun etc.)
  • Biozide (Herbizide, Pestizide, Holzschutzmittel etc.)
  • Mercaptane und Thiother
  • Weichmacher (Phtalate)
  • Kunststoffe

 

Bei einer chronischen Entzündung sind TNF-alpha, IFN-y und Histamin erhöht. Intrazelluläres ATP sinkt ab. Nitrosativer Stress steigt an. Beides führt zu einer Mitochondriopathie – „Erschöpfung der Zellkraftwerke“.

 

Welche Tests sind sinnvoll bei einer chronischen Erkrankung?

 

TNF-α – ist ein Marker der myeolomonozytären Entzündung

Das es von Makrophagen sezerniert wird, ist es ein proentzündliches Starterzytokin. Es startet die Entzündungskette – TNF- α -> IL1->IL6->IL10->IL1RAà CRP.

Diese Starterposition macht es so wertvoll in der Entzündungsdiagnostik.

 

IP-10 -> Einschätzen der TH1 Immunsystemantwort

IP-10 (Interferon-Gamma-induzierbares Protein 10 kDa), auch bekannt als CXCL10, wurde ursprünglich als IFN-γ-induzierbares Gen in Monozyten, Fibroblasten und Endothelzellen identifiziert. Seitdem wurde gezeigt, dass IP-10-mRNA auch durch LPS, IL-1β, TNF-α, IL-12 und Viren induziert wird. Zusätzliche Zelltypen, von denen gezeigt wurde, dass sie IP-10 exprimieren, umfassen aktivierte T-Lymphozyten, Splenozyten, Keratinozyten, Osteoblasten, Astrozyten und glatte Muskelzellen. IP-10 wird auch in psoriatischen Hautläsionen nachgewiesen.

Exkurs: LPS – LPS: Lipopolysaccharide (LPS) sind relativ thermostabile (wärmeunempfindliche) Verbindungen aus fettähnlichen (Lipo-) und Zucker-Bestandteilen (Polysacchariden). Sie sind in der Äußeren Membran gramnegativer Bakterien enthalten. Sie wirken als Antigene und dienen der serologischen Charakterisierung und Identifizierung der Bakterien. Beim Zerfall der Bakterien werden Teile davon frei und wirken toxisch. Diese Teile werden als Endotoxine bezeichnet und von intakten Bakterien nicht abgegeben.

Da Interferon-gamma-induced protein 10 wird u.a. von Makrophagen nach Aktivierung durch IFN-γins Blut abgegeben wird, und IP-10 ausschließlich von IFN-γ induziert wird, kann damit die Immunantwort – TH1 gut eingeschätzt werden.

MDA-LDL – oxidativer Stress

Malondialdehyd-modifiziertes LDL

Reaktive Sauerstoffspezies (reactive oxy-gen species, ROS) kommen in aeroben Organismen überall und dauernd vor und haben wichtige physiologische Funkti-onen, sind aber auch als oxidativer Stress an unterschiedlichen Krankheitsgesche-hen beteiligt.Da freie Radikale nicht direkt gemessen werden können, werden stattdessen Substanzen gemessen, die bei Kontakt mit freien Radikalen entstehen..Die Lipidperoxidation ist ein natürlicher Prozess, der für das Zellwachstum essentiell ist. Erst wenn die Lipidperoxidation den antioxidativen Zellschutz übersteigt, ist das Gleichgewicht gestört und es kommt zur Zellschädigung. Daher wird die Lipidperoxidation auch für die Entstehung und Progression vieler Krankheiten verantwortlich gemacht.
Lipidperoxidationsprodukte entstehen, wenn im Rahmen von Reparaturvorgängen Radikale freiwerden, diese aufgrund eines abgesenkten oder überforderten Antioxidatischutz, ungehindert mit ungesättigten Fettsäuren reagieren können. Die Beseitigung von solchen veränderten Lipiden, z.B. von oxidierten LDL-Partikeln, erfolgt durch Makrophagen. Der für die ox-LDL-Anlagerung verantwortliche Rezeptor auf der Makrophagenoberfläche weist einen Rückkopplungsmechanismus auf, der die Cholesterinaufnahme stoppen und so eine Überladung mit Cholesterin verhindern kann. Durch die Modifizierung des LDL im Rahmen der Lipidperoxidation werden die Partikel nicht mehr als natives LDL erkannt und nicht mehr reguliert aufgenommen. Statt dessen erfolgt die ungebremste Aufnahme über einen zweiten LDL-Rezeptortyp, den sog. Scavanger-Rezeptor (Scavenger [engl.] = Straßenfeger).  Histamin – – hier entlang ATP – intrazelluläres ATP – hier entlang

 

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