Mikronährstoffanalyse im Vollblut

 

Mineralstoffe sind für viele Enzyme und Stoffwechselvorgänge wichtig. Ein Mangel hat einen erheblichen Einfluss auf die kognitive Funktionen (Siehe B6 oder B3, Zink) und auf das Immunsystem und die körperliche Leistungsfähigkeit.

Die Mikronährstoff-Analyse sollte im

Vollblut (EDTA/Heparin) und nicht im Serum erfolgen.

Eine Vollblutanalyse ist umfänglicher als eine Serumanalyse, weil sie extrazelluläre Metalle, wie z.B. Kupfer und intrazelluläre Metalle, wie z.B. Zink und Magnesium misst. Man kann sagen, die Vollblutanalyse zeigt den Füllungstand der Zelle, ähnlich wie bei einer Batterie – ist sie eventuell nur noch bei 40% Leistung? Weiterhin kann man sich ein Bild über die Anlieferung mit Mineralstoffen für die Zelle machen und die Fähigkeit diese in die Zelle zu schleusen

Die Mikronährstoff-Analyse sollte im Vollblut im EDTA-Vollblut erfasst: die intrazellulären  +  extrazellulären Metalle = Versorgungsstatus des Körpers

Hämatokrit-Korrelation – ja oder nein?

Dazu nimmt, das IMD Labor wie folgt Stellung: „Gegen den von einigen Labors eingeführten Bezug der Mineralienspiegel auf den Hämatokrit spricht, dass ein Mineralstoffmangel bei verminderten Zellzahlen im Blut (v. a. Anämie) unerkannt bleiben kann. Schließlich kann der Mineralstoffmangel selbst die Blutbildung beeinträchtigen. Zudem sind viele Spurenelemente – wie z. B. Selen und Kupfer – intra- wie extrazellulär lokalisiert, oder ihre Verteilung differiert von Patient zu Patient. Für andere Mineralien wie Chrom, Mangan und Molybdän ist die intra-extrazelluläre Verteilung weitgehend unbekannt. Die »Normalisierung« der Werte auf den Hämatokrit kann das Ergebnis verfälschen und einen Mangel möglicherweise »kaschieren«.“

Mineralstoffe und toxische Metalle sind Antagonisten!

Einige toxische Metalle zeigen ein ähnliches Bindungsverhalten, bzw. haben ein hohe Affinität zu den selben Rezeptoren wie essentielle Spurenelemente, was dazu führt, dass sie mit den Spurenelementen an den enzymatischen Bindungsstellen in Konkurrenz treten. Ihre Konzentration sollte bei Auffälligkeiten mitgemessen werden.

Antagonisten:

Cadmium und Zink

Nickel und Magnesium

Blei und Calcium

Quecksilber und Selen

 

Vollblutmineralanalyse Labor und Kosten

Bei der Laboruntersuchung werden folgende Mineralien und Spurenelemente dedektiert: Calcium, Chrom, Kupfer, Kalium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Phosphor, Selen und Zink, Cadmium, Quecksilber, Nickel und Blei.

 

Labor IMD

Profil: 7 +2

Magnesium, Selen, Zink, Chrom, Kupfer, Mangan,
Molybdän + Cadmium, Nickel – 50,10 €

 

Profil 11 + 6

Magnesium, Selen, Zink, Calcium, Kalium, Natrium,

Phosphor, Chrom, Kupfer, Mangan, Molybdän

+ Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber – 81,03 €

 

Labor Ganzimmun

Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Molybdän, Selen, Zink, kl. Blutbild, Vitamin B6 – 79,50 €

 

Bei festgestellten Mängeln – Was sollte sich anschließen?

 

Mangel im Mikronährstoffprofil – klären von oxidativem Stress

Bei festgestellten Mängeln kann ein Status zum oxidativen Stress erhoben werden.

Antioxidantien sind die wichtigsten Vertreter als Schutz gegen oxidativen Stress

  • Vitamine (A, C, E und Betacarotin, Niacin)
  • Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink
  • reduziertes Glutathion, Alpha-Liponsäure
  • Melatonin (Epiphysenhormon)/hier ergänzend Speicheldiagnosttik
  • Glutathion benötigt Vitamin C und L-Cystein
  • Glutathion-Peroxidase enthält Selen, Vitamin E, Riboflavin (B2), Niacin (B3)
  • Superoxid-Dismutasen – enthalten Zink, Mangan und Kupfer

 

Mangel – Immunologischer Status und Mikronährstoffe

 

  • Bei der Lymphozytenbildung und Differenzierung wird Vitamin B6, Vitamin E, Selen, Zink benötigt.
  • Für eine optimale Antikörperbildung, sprich eine vollständige Immunantwort sind Vitamine A, E und B6, Magnesium, Selen und Zink beteiligt.
  • Für die Regulierung der verschiedenen Lymphozyten (T-/B-Zellen) werden Biotin, Magnesium, Selen und Zink benötigt.
  • Die Funktion der Fresszellen fremde Zellen aufzulösen, also vor allem die Eliminierung von Viren und Bakterien ist hier gemeint, ist abhängig von der Konzentration von Vitamin A, B6 und C, Magnesium, Selen und Zink.

 

 

 

Arten von Blutproben

 

Es gibt drei Arten von Blutproben: Vollblut, Blutserum und Blutplasma

 

Vollblut:

Proben aus Vollblut enthalten alle physiologisch vorkommenden Blutbestandteile-Konzentrationen und Eigenschaften der Zellen werden abgebildet; intra- und extrazellulären Bestandteile; Vollblut ist außerhalb der Blutgefässe nicht stabil; Probenmenge: es sollte die 2 –3 fache Menge Vollblut gewonnen werden, die für die Analyse von Serum/Plasma benötigt wird – 10 ml Nativ-Blut ergeben ca. 3 –4 ml Serum.

 

Serum:

Serum meint den flüssigen Teil des Blutes nach abgeschlossener Blutgerinnung und nach der Zentrifugation; das Serum ist im Gegensatz zum Blutplasma frei von Fibrinogen; häufig verkürzt einfach „Serum“ genannt; trennt sich in vitro als klarer Überstand vom so genannten Koagulum; keine Kontamination mit Ionen wie Lithium, Natrium oder Kalium; keine Störung durch Fibrinogen; eignen sich besser für die Tiefkühlung als Plasmaproben.

 

Blutplasma:

Blutflüssigkeit nach der Zentrifugation, in der die Blutgerinnung durch einen Zusatz (Antikoagulanz) verhindert wurde-Im Gegensatz zum Serum enthält das Plasma noch alle Gerinnungsfaktroen und auch Fibrinogen

 

 

Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26426697 Zinc-cadmium interactions: Impact on wheat physiology and mineral acquisition.

https://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/mineralstoffanalyse-edta-vollblut.html

https://www.ganzimmun.de/labor/ganzimmun-diagnostics-ag/?get_file=5171

http://www.zlmsg.ch/fileadmin/user_upload/Vollblut__Blutserum__Blutplasma.pdf

https://www.labor-gaertner.de/fachinfos/aktuellefachinfos/vitamin-b12-mangel-und-methylmalonsaeure/

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